DTU steht für Dänemarks Technische Universität (dänisch: Danmarks Tekniske Universitet). Sie wurde 1829 vom berühmten dänischen Physiker und Chemiker Hans Christian Ørsted gegründet. Die Universität liegt ca. 12 km von der Innenstadt von København aus entfernt in nordnordwestlicher Richtung an der Autobahn nach Helsingør im Ort Kongens Lyngby (dänisch: Königliches Lyngby). Sie hat ungefähr 7000 Studenten und 4000 Mitarbeiter, darunter 2000 Forscher. Dieses Jahr sind von den 7000 Studenten etwa 600 Austauschstudenten.
Der Campus der Universität umfasst eine Fläche von etwa 1000000 m², fast wie eine kleine Stadt. Damit ist der Campus riesig. Eingeteilt ist er wie ein Koordinatensystem. Das ist auch gut so, denn so kann man trotz der Vielzahl an Gebäuden und Departments alles recht schnell finden. Das Hauptgebäude mit Kantine, Bibliothek, Buchladen, Fitnessstudio, Sporthalle und mehr liegt dabei ziemlich zentral. Die Parkplatzsituation ist hervorragend und zudem kostenlos. Es gibt den großen Parkplatz, der sich von Nord nach Süd quer durch den ganzen Campus erstreckt und es gibt zusätzlich noch viele kleine Parkplätze.
Die Universität deckt alle wichtigen Bereiche der Naturwissenschaften ab, sowie viele Ingenieurfächer. Schwerpunkte liegen dabei auf Maschinenbau, Nanotechnologie, Materialwissenschaften, Logistik/Verkehr, Elektrotechnik und Energietechnik, speziell erneuerbare Energien und Windkraft. Es werden über 400 Kurse alleine in englischer Sprache angeboten, dazu kommen noch die Kurse in Dänisch in den diversen Bachlorprogrammen. Insgesamt werden 24 Master Programme in diversen Studienrichtungen ermöglicht.
Wie jede Uni besitzt auch die DTU eine Mensa, genannt “The Cantine”. Das Angebot ist groß, allerdings wie üblich in Dänemark nicht ganz billig. Zur Auswahl gibt’s:
- Normales Gericht (3,70 EUR)
- Vegetarisches Gericht (2,30 EUR)
- Obst: Äpfel, Bananen, Nektarinen, Birnen (0,60 EUR pro Stück)
- Belegte Brote, Sandwiches
- Salatbar mit kalten Speisen (Nudeln, Kartoffeln) (0,90 EUR pro 100g)
- Getränke: Wasser, Kakaomilch, Saft
- Joghurt
Die Mensa hat nur mittags geöffnet. Mittagspause ist normalerweise von 12 bis 13 Uhr. Es gibt allerdings auch noch eine Art Café neben der Kantine, dort bekommt man Sandwiches, Süßigkeiten, Kaffeestückchen und Getränke. Das Café hat bis 20 Uhr geöffnet.
Die DTU hat einen eigenen Bücherladen, wo man sämtliche Bücher zu den Vorlesungen, Büroartikel und auch andere Bücher (Romane, Krimis, …) bekommen kann. In der Regel orientieren sich die Vorlesungen immer an einem Buch, sodass es sehr empfehlenswert ist, dies zu kaufen. Allerdings sind die meistens immer sehr, sehr teuer, 100 EUR für ein Buch ist keine Seltenheit. Sehr gelegen kommt einem da der Studentenrabatt von 10% auf alle Bücher.
Weiter gibt es auch ein hauseigenes Fitnessstudio. Die Mitgliedschaft kostet etwa 65 EUR und gilt für ein halbes Jahr. Die Ausstattung ist wirklich sehr gut. Es gibt zahlreiche Laufbänder und Ergometer, für die Gewichtsbesessenen ebenfalls alles was das Herz begehrt. Es kann also jedes noch so kleine Muskelgrüppchen gestählt werden
Eine Bücherei gibt’s natürlich auch. Dort können alle möglichen Bücher ausgeliehen werden und es gibt einen Präsenzbestand, falls man mal sein Buch vergessen hat und trotzdem arbeitswütig ist. Außerdem gibt’s eine große Sammlung an Journalen. Weiter stehen Gruppenarbeitsräume zur Verfügung und auch eine sogenannte “Silence Area”, wo man in Ruhe lesen und arbeiten kann. Beliebt ist auch das riesige Schachspiel mitten im Erdgeschoss. Die Bibliothek ist gleichzeitig auch der größte Computerpool an der Uni. Hier stehen zahlreiche Computer mit jeweils zwei Bildschirmen zur Verfügung. Programme können installiert und Dokumente kostenlos ausgedruckt werden. Es gibt auch die Möglichkeiten Sachen einzuscannen, eine Bindemaschine, Locher, usw. stehen zur freien Verfügung.
Daneben haben viele der Departments ihre eigenen kleineren Computerräume. Über den Campus sind davon 20 verstreut. Diese sind auch gut ausgestattet und es kann kostenlos gedruckt werden. Die installierten Programme richten sich nach den Departments und sind daher etwas spezifischer. Es gibt auch einige Programme, die man nicht in der Bibliothek vorfindet. Natürlich gibt’s quer über den ganzen Campus Internetzugang über Wireless Lan. In der Bücherei gibt’s auch Netzwerkdosen zum Wireless Lan. Da kann man dann wohl endlich mal das bei ebay teuer erworbene Wireless Lan Kabel ausprobieren
Im Gebäude 101 gibt’s sogar eine eigene Bank. Die Danske Bank hat dort eine Filiale und Geldautomaten extra für die Studentenschaft. Dann sind im Hauptgebäude auch noch die berühmte Cellar Bar und das S-Huset (Studenter Huset, dänisch: Studentenhaus) zu finden. Dort werden einige Parties gefeiert, die Bar hat eigentlich jeden Abend ihre Pforten für Durstige geöffnet und dienstags findet dort der “International Evening” statt, bei dem in der Regel viele Austauschstudenten auftauchen und immer einiges los ist.
Für alle Interessierten, hier die Homepage der DTU und den Wikipedia-Artikel:
http://www.dtu.dk/English.aspx
http://de.wikipedia.org/wiki/Dänemarks_Technische_Universität
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