Nach einer Pause gibt es heute mal wieder einen Artikel. Und zwar in Zusammenhang mit meinem Praktikum. Ich arbeite ja für Sonion in Dänemark, allerdings durfte ich nun für einige Zeit bei Klöckner DESMA in Achim bei Bremen im Auftrag von Sonion arbeiten, wie ich schon im vorletzten Artikel erwähnt habe. Ziel war es dabei mit der 2K Spritzgussmaschine die von mir ausgesuchten Materialien zu testen, Erfahrung mit der Maschine zu sammeln und letztendlich einige 2K Teile zu fertigen. Ich kann schon mal sagen, all das habe ich erfolgreich abgeschlossen. Auch wenn die Maschine manchmal rumgezickt hat. Aber den Kampf Mensch gegen Maschine konnte ich schließlich für mich entscheiden.
Bei DESMA zu arbeiten war sehr interessant und sehr lehrreich für mich. Ich hab vieles rund um den Mikrospritzguss gelernt. Das Umfeld war auch sehr gut, alle Leute waren sehr nett. Allen voran hat mir Björn, der Leiter des Technikums viel geholfen. Dann waren auch Wolfgang, ein Kollege von Björn, und Adrian, auch Student aus Bremen, sehr nett und es hat mich gefreut mit ihnen zu arbeiten. Ich war zwar kaum im Büro, sondern mehr an der Maschine tätig, aber wir haben die Pausen regelmäßig zusammen verbracht. Jan, ein Auszubildender bei DESMA, hat mir auch kräftig unter die Arme gegriffen. War auch jeden Fall sehr schön, all diese Leute kennen zu lernen.
Ich hab aber nicht nur gearbeitet, sondern die Zeit auch genutzt und mir Bremen angeschaut. Und ich muss sagen, es hat mir gefallen, es ist eine sehr schöne Stadt. Die Altstadt kann mit einigen ansehnlichen Gebäuden aufwarten und bei bestem Wetter hat es Spaß gemacht bei gemütlicher Atmosphäre wie in Freiburg durch die Stadt zu laufen. Neben der Altstadt gibt es noch die sogenannte Schlachte, eine Straße an der Weser, in der sich Restaurants und Biergärten aneinanderreihen. Nicht ganz in der Innenstadt liegt das Stadtwerder, zu dem ich auch hin bin. Das Stadtwerder ist eine kleine, langezogene, relativ grüne Insel in Bremen in der Weser gelegen. Ja, daher auch der Name Werder Bremen, das Weserstadion liegt nur unweit des Stadtwerders auch an der Weser. Ansonsten gibt es in der Innenstadt als Sehenswürdigkeiten einige alte, mittelalterlich anmutende Gebäude, wie der St. Petri Dom, das alte und neue Rathaus, das Haus der Handelskammer und mehr. Dazu kommen noch Parks wie der Wall, wo es ruhig und entspannt zugeht. Macht alles einen schönen Eindruck, ich war wirklich sehr positiv überrascht.
Und Höhepunkt waren natürlich die berühmten Bremer Stadtmusikanten, die habe ich auch gefunden und “Hallo” gesagt.
Davon gibt’s die Originalausgabe und eine künstlerische Variante. Das letzte Bild ist übrigens nicht Bremen, sondern die Skyline von Frankfurt am Main, die ich auf der Heimfahrt bestaunen konnte. Ich bin nämlich auch ein paar Tage daheim.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bremen
Diese Diashow benötigt JavaScript.





Hej Max!
Klar erinner ich mich noch! Schön von dir zu hören.
Du bist also immer noch in Dänemark. Bzw. grad in Bremen?
Ich dacht immer, du gehst bloß für ein halbes Jahr dorthin, hab ich mich wohl falsch erinnert. Aber lang bist du dann nicht mehr dort oder?
Wir sind vor ein paar Stunden endlich in unsrem Hostel angekommen. Näheres auf dem Blog (Dominik hat grad einen neuen Eintrag geschrieben).
Liebe Grüße, Krissi