So, da bin ich mal wieder. Ich hab noch ein paar kleine Sachen zu berichten. Mir sind nämlich noch ein paar Sachen aufgefallen und ich hab ein paar kleine Lustigkeiten entdeckt.
Also erst mal hab ich das Gefühl, die Dänen werden beim Autofahren immer schlechter. Gefühlt dauert es morgens zur Arbeit immer länger und länger. Die Baustellen auf dem Weg zu Sonion sind da auch nicht gerade hilfreich. Und anscheinend haben die in der Fahrschule auch nicht gelernt, wenn Stau ist NICHT auf die Kreuzung zu fahren. Hab ich letzte Woche so oft erlebt, ich kann euch sagen, irgendwann nervt das, wenn man deswegen selbst nicht über die Kreuzung fahren kann… Und dann sind mir die letzten zwei Wochen auch noch zwei Leute aufgefallen, die bei Knallrot über die Straße fahren. Einfach mal schauen, ob niemand kommt auf der Querstraße und los geht’s… Ich wusste nicht, ob ich jetzt den Kopf schütteln oder lachen soll.
Dazu führe ich auch gerne eine Aussage von Annika an (man muss dazu wissen, dass sie von der deutsch-dänischen Grenze kommt): Uns wurde in der Fahrschule immer gesagt, dass man, wenn ein Däne vor uns fährt, weit Abstand halten soll, das könnte nämlich gefährlich werden.
Mir ist jetzt noch aufgefallen, dass in Dänemark generell rechts vor links gilt, wenn eine Ampel mal kaputt oder außer Betrieb ist, was bei den Baustellen schon mal vorkommt. Bei uns gibt es da normal Schilder, die das dann regeln. Nicht in Dänemark. Und das führt zum reinsten Chaos.
Letztens als ich an einer Statoil-Tankstelle tanken war, fühlte ich mich etwas zeitlich zurückversetzt. Warum? Weil die Tanksäulen alle etwas spartanischerer Natur waren und meine sogar ohne Verkleidung. war aber auch mal interessant, das Innere so einer Säule zu sehen.
Dänemark hält sich ja für ein sehr “grünes” Land. In Kopenhagen hab ich dahingehend auch schon Elektroautos stehen gesehen. Die Betonung liegt auf stehen, da ich glaube, dass die kaum benutzt werden, da die Preise wirklich horrend sind, selbst für dänische Verhältnisse.
Jetzt ist mir letztens doch mal richtiges Mineralwasser mit Kohlensäure vor die Flinte gekommen (Danke an Annika, die das gesponsort hat).
Nur das komische ist die Verpackung. Einer DOSE! Ich glaube langsam hier kriegt man alle Getränke in Dosen.
Bei Sonion geht’s mir immer noch gut, ich bin fleißig am Bericht schreiben. Gibt auch immer wieder mal Kuchen im Büro.
Und da hab ich letztens auch eine Zeitung in die Hände bekommen. Teilweise mit deutschen Seiten und teilweise dänischen Seiten. Echt lustig! Ich versteh jetzt auch immer mehr vom Dänischen. Jetzt da es bald nach Hause geht…
Ich kann die Tage jetzt schon langsam abzählen. Bald geht es wieder einmal quer durch Deutschland. Diesmal mit allem, was ich noch hier habe.
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