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2010 Review

Dieser Artikel soll einen letzten Überblick über den Blog geben mit einigen Statistiken dazu. Die Statistiken betreffen allerdings nur das vergangene Jahr 2010 und berücksichtig nicht die Aktivitäten des Blogs im Jahr 2009.

 

Vergleichszahlen

Ein Boeing 747-400 Passagierjet kann 416 fassen. Dieser Blog wurde über 3800 Mal besucht, was damit über 9 vollbesetzten 747 entspricht.

Im Jahr 2010 gab es 50 neue Artikel, was die Gesamtanzahl an Artikeln auf 95 erhöhte. Insgesamt wurden 611 Bilder hochgeladen, was einer Datenmenge von über 1 GB entspricht und damit etwa 2 Bilder pro Tag macht.

Der meistfrequentierteste Tag war der 11. Februar mit 134 Besuchern. Der populärste Artikel dabei war Fotos.

Wo kamen die Besucher her?

Die Top 5 der Seiten, die auf den Blog die meisten Besucher verlinkten waren:

  • studivz.net
  • facebook.com
  • maxinpeking.wordpress.com
  • de.wordpress.com
  • WordPress Dashboard.

Einige Besucher erreichten den Blog und es wurde natürlich auch fleißig gesucht, hauptsächlich nach den Begriffen:

  • tingbjerg kollegiet
  • notensystem dänemark
  • selbstklebende parkscheibe
  • studyineurope.eu
  • parkscheibe dänemark

Hauptattraktionen 2010

Folgende Seiten und Artikel wurden im Jahr 2010 am häufigsten besucht:

  1. FotosSeptember 2009
  2. Landeskunde – Notensystem und Vorlesungsstruktur February 2010
  3. Über uns August 2009
  4. Das Leben im Wohnheim in Tingbjerg January 2010

Zum Schluss des Blogs möchte ich noch ein kleines Fazit über die insgesamt nun 13 Monate in Dänemark ziehen.

Alles in allem kann man sagen, dass sich der Auslandsaufenthalt auf jeden Fall gelohnt hat und dass wir nur weiterempfehlen können, auch ins Ausland zu gehen. Es war sehr lehrreich! Die Lernerei wurde vielleicht nicht so intensiv wie in Deutschland betrieben, aber es gab auch einiges fürs Leben zu lernen. Die Zeit in Dänemark hat also etwas für Studium und Persönlichkeit gebracht.

Dänemark war allerdings deutlich anders als erwartet. Es gibt doch einige große Unterschiede zwischen den Menschen, der Organisation und dem Ablauf an der Uni, dem Alltag und dem Leben in Dänemark im Vergleich zu Deutschland, obwohl man das durch die Tatsache, dass beides Nachbarländer sind, nicht direkt vermuten würde.

Wir haben im Ausland viele neue Leute und Freunde kennen gelernt, von denen wir hoffentlich möglichst alle wieder sehen, besuchen und treffen können oder die uns vielleicht auch mal in Deutschland besuchen kommen. Im Prinzip ist es egal in welche Himmelsrichtung wir in Europa fahren, wir kennen überall jemanden. ;)

Die DTU hat mir persönlich sehr gut gefallen. Es gab einige interessante Kurse und auch ein paar, die bei uns gar nicht angeboten werden. Der Umgang an der Uni war durch das ständige duzen sehr kollegial und alle Dozenten haben sich sehr studentennah gegeben. Die Ausstattung der Uni war auch sehr gut. Jedoch ist nach meinem Eindruck nach das Ausbildungsniveau bei uns in Deutschland etwas höher als in Dänemark.

Ich muss allerdings auch sagen, es ist schön wieder zurück in Deutschland zu sein. Wir haben einiges vermisst und ich bevorzuge das Leben neben der Uni hier in Deutschland. Es ist nicht alles so schweineteuer und die Wohnsituation ist deutlich besser. Dazu kommt, dass die Wege in Kopenhagen doch sehr viel länger waren als sie hier in Freiburg sind, wo alles bequem mit dem Fahrrad zu erreichen ist. Kopenhagen hat schon viel zu bieten, auch was das Nachtleben angeht. Allerdings macht Freiburg im Vergleich zu Kopenhagen einfach einen gemütlicheren, “grüneren” Eindruck auf mich. Landschaftlich muss ich leider sagen, finde ich Dänemark durchschnittlich, bei uns gibt es einfach mehr Abwechslung im Landschaftsbild und mit Schweden oder Norwegen kann das Land gar nicht mithalten.

Es war ein unvergessliches, spannendes, ereignis- und erlebnisreiches Jahr in Dänemark!

Auf gen Süden! Heimat ich komme!

Heute geht es auf Richtung Heimat! Das Zimmer ist leer, das Auto voll! Jetzt liegen nochmal etwa 1200 km vor mir und dann bin ich daheim…

Jaja, über ein Jahr Dänemark ist nun endgültig vorbei. Es war auf jeden Fall eine geile Zeit und eine wahnsinnig tolle Erfahrung.

Auf der einen Seite ist es schön wieder daheim zu sein, bei den alten Freunden und Familie. Auf der anderen auch schade, weil ich neue Freunde in Dänemark gefunden habe und gerade in der letzten Zeit war es schön im Wohnheim mit all den Neuen.

Jetzt heißt es nach vorne schauen in die Zukunft und das Studium weiterführen in Freiburg…

Backe, backe Kuchen!

Heute gibt’s was Leckeres und was zum selber ausprobieren. ;) Und zwar Kuchen!

Mein Praktikum bei Sonion ist ja fast rum und zum Ende hab ich gedacht, ich zahl mal etwas von dem ganzen Kuchen, Eis und sonstigem Essen, dass es bei uns gab zurück. Bei uns wurde ordentlich gefuttert im Büro. :) Ich wundere mich, dass ich noch nicht zugenommen habe. ;) Aber alle die mich kennen, würden ja eh sagen, dass das überhaupt nicht möglich ist. ;)

Ich hab heute einen Apfelkuchen gebacken. Genauer gesagt, den perfekten Apfelkuchen. Davon könnt ich euch im Bild überzeugen. Vielen Dank übrigens an Urban, von dem das Rezept eigentlich stammt.

Und damit ihr das ganze auch mal selber nachbacken könnt, präsentiere ich euch hier im Artikel das Rezept. Für alle, die jetzt blöderweise gerade keinen Computer in der Küche haben und den Monitor auch da nicht hinschleppen wollen, gibt es das Rezept auch zum Download:

Der perfekte Apfelkuchen

 

Der perfekte Apfelkuchen

Zutaten:
250 g Butter (Zimmertemperatur)
250 g Zucker
3 Pkg. Vanillezucker
4 Eier (Zimmertemperatur)
1 Prise Salz
100 g Kokosflocken
250 g Mehl
2 Pkg. Vanillepuddingpulver
2 TL Zimt
1 TL Backpulver

Belag:
50 g gehobelte Mandeln
3 EL Aprikosenkonfitüre
1 EL Rum
6-8 säuerliche, feste Äpfel
Saft einer Zitrone
Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:
Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren, nach und nach die Eier dazugeben bis eine lockere Masse entsteht. Die restlichen Zutaten (Kokosflocken, Mehl, Vanillepuddingpulver, Zimt und Backpulver) in einer separaten Schüssel vermengen und löffelweise unter die Eierzuckermasse geben und zu einem glatten Teig rühren.

Den Rührteig auf einem gefetteten Backblech oder einer Kuchenform verteilen. Nun die Äpfel schälen, halbieren, entkernen und mit einer Gabel die Oberfläche der Äpfel einritzen. Mit dem Saft der Zitrone die eingeritzte Seite bestreichen und diese in den Teig nebeneinander leicht eindrücken (eingeritzte Seite des Apfels muss nach oben zeigen). Zum Schluss die gehobelten Mandeln (oder Kokosflocken) über dem Blech verteilen.

Backen:
200 °C, Ober/Unterhitze, ca. 30-35 Minuten.

Nach dem Backen die Aprikosenkonfitüre mit dem Rum in einem Topf erwärmen und die Äfpel damit bereichen. Den noch lauwarmen Kuchen mit Puderzucker bestreuen. Fertig.

Noch eine etwas verspätete Meldung über einen kleineren Bombenanschlag mit Bombendrohung danach in Kopenhagen. Keine Angst, es ist niemandem was passiert und war auch überhaupt nicht in unserer Gegend. Ihr braucht euch also keine Sorgen zu machen.

Letzte Woche Freitag gab es eine Explosion im Hotel Jørgensen in der Innenstadt von Kopenhagen. Anscheinend wollte ein Mann einen Anschlag auf die Zeitung Jyllands Posten verüben. Dazu wurde anscheinend eine Bombe präpariert, die die Sprengkraft einer Handgranate hatte. Sie ist allerdings unplanmäßig schon im Hotel hochgegangen.

Die Zeitung hatte die Karikaturen über Mohammed des dänischen Karikaturisten und Zeichner Kurt Vestergaard Ende September 2005 herausgebracht. Die Karikaturen haben damals zu einem riesigen Aufschrei in der islamischen Welt geführt und die Karikaturen wurden dort scharf verurteilt. Wer sich mit dem Thema und den Karikaturen beschäftigt, wird allerdings feststellen, dass es nicht nur die Musilime betrifft. Im Gegenteil, es gibt auch Karikaturen über andere Religionen, auch über das Christentum, die zu dem Werk gehören, aus dem auch die Mohammedkarikatur stammt, und herausgegeben wurden.

Auch auf den Autor wurde anfangs des Jahres ein Attentat verübt, dem er allerdings entgehen konnte. Er steht seit dem unter starkem Polizeischutz und erhält immer wieder Anschlagsdrohungen.

Kurt Vestergaard wurde am Mittwoch vor dem Anschlag auch von Kanzlerin Angela Merkel einen Preis für sein unbeugsames Eintreten für Presse- und Meinungsfreiheit überreicht. Anscheinend hat das dem Täter nicht so ganz gefallen.

Wir haben von dem ganzen Vorfall nur was mitbekommen, weil es in Dänemark Freitagnachmittag auf allen Sendern gezeigt wurde. Aber irgendwie wusste nie jemand was konkretes.

Wir waren freitags noch in der Stadt unterwegs und mussten auf der Heimfahrt einen kleinen Umweg nehmen, weil immer noch alles großräumig abgesperrt war. Das ist das einzige, was wir davon mitbekommen haben.

Ich habe mal noch ein paar Infos von Nachrichten über den Vorfall zusammengetragen:

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/sendungsbeitrag69728.html

http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-09/kopenhagen-bombe-jyllands-posten

http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Westergaard

So, da bin ich mal wieder. Ich hab noch ein paar kleine Sachen zu berichten. Mir sind nämlich noch ein paar Sachen aufgefallen und ich hab ein paar kleine Lustigkeiten entdeckt.

Also erst mal hab ich das Gefühl, die Dänen werden beim Autofahren immer schlechter. Gefühlt dauert es morgens zur Arbeit immer länger und länger. Die Baustellen auf dem Weg zu Sonion sind da auch nicht gerade hilfreich. Und anscheinend haben die in der Fahrschule auch nicht gelernt, wenn Stau ist NICHT auf die Kreuzung zu fahren. Hab ich letzte Woche so oft erlebt, ich kann euch sagen, irgendwann nervt das, wenn man deswegen selbst nicht über die Kreuzung fahren kann… Und dann sind mir die letzten zwei Wochen auch noch zwei Leute aufgefallen, die bei Knallrot über die Straße fahren. Einfach mal schauen, ob niemand kommt auf der Querstraße und los geht’s… Ich wusste nicht, ob ich jetzt den Kopf schütteln oder lachen soll.

Dazu führe ich auch gerne eine Aussage von Annika an (man muss dazu wissen, dass sie von der deutsch-dänischen Grenze kommt): Uns wurde in der Fahrschule immer gesagt, dass man, wenn ein Däne vor uns fährt, weit Abstand halten soll, das könnte nämlich gefährlich werden. :-D

Mir ist jetzt noch aufgefallen, dass in Dänemark generell rechts vor links gilt, wenn eine Ampel mal kaputt oder außer Betrieb ist, was bei den Baustellen schon mal vorkommt. Bei uns gibt es da normal Schilder, die das dann regeln.  Nicht in Dänemark. Und das führt zum reinsten Chaos.

Letztens als ich an einer Statoil-Tankstelle tanken war, fühlte ich mich etwas zeitlich zurückversetzt. Warum? Weil die Tanksäulen alle etwas spartanischerer Natur waren und meine sogar ohne Verkleidung. war aber auch mal interessant, das Innere so einer Säule zu sehen. ;)

Dänemark hält sich ja für ein sehr “grünes” Land. In Kopenhagen hab ich dahingehend auch schon Elektroautos stehen gesehen. Die Betonung liegt auf stehen, da ich glaube, dass die kaum benutzt werden, da die Preise wirklich horrend sind, selbst für dänische Verhältnisse.

Jetzt ist mir letztens doch mal richtiges Mineralwasser mit Kohlensäure vor die Flinte gekommen (Danke an Annika, die das gesponsort hat). ;)  Nur das komische ist die Verpackung. Einer DOSE! Ich glaube langsam hier kriegt man alle Getränke in Dosen.

Bei Sonion geht’s mir immer noch gut, ich bin fleißig am Bericht schreiben. Gibt auch immer wieder mal Kuchen im Büro. :) Und da hab ich letztens auch eine Zeitung in die Hände bekommen. Teilweise mit deutschen Seiten und teilweise dänischen Seiten. Echt lustig! Ich versteh jetzt auch immer mehr vom Dänischen. Jetzt da es bald nach Hause geht…

Ich kann die Tage jetzt schon langsam abzählen. Bald geht es wieder einmal quer durch Deutschland. Diesmal mit allem, was ich noch hier habe. ;)

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Die Neuen

Seit einiger Zeit, genau gesagt Ende August, bin ich nicht mehr alleine bei mir im Flur im Wohnheim. Denn zum neuen Herbstsemester in Dänemark sind eine Menge neue Leute gekommen. Es handelt sich um Austauschstudenten, die seit 1. September an der DTU und CBS studieren. Ich fungiere da ab und zu als Ansprechpartner, weil ich ja jetzt schon einiges mitgemacht habe und daher weiß, wie der Hase an der DTU läuft. ;)

Im Einzelnen wohnen nun bei mir im Flur in den Zimmern mit der entsprechenden Nummer:

  • 49: Annika (Deutschland)
  • 50: David (Deutschland)
  • 51: Jorge (Kolumbien)
  • 52: meine Wenigkeit
  • 53: Aslaug (Norwegen)
  • 54: Stian (Norwegen)
  • 55: Silvia (Spanien)
  • 56: Riccardo (Italien)
  • 57: Patrick (Deutschland)
  • 58: Lucie (Frankreich)
  • 59: Marine (Frankreich)
  • 60: Jeremi (Frankreich)
  • 61: Brice (Frankreich)
  • 62: Dominik (Deutschland)
  • 63: -
  • 64: Marta (Spanien)
  • 65: Guillermo (Spanien)

Wir sind also ein bunter Haufen. Studiert wird auch alles mögliche. Es ist eigentlich immer jemand in der Küche zu finden und Betrieb auf dem Flur, sodass es nie langweilig wird.

Für mich tickt die Uhr, denn bald geht es endgültig nach Hause. Auf der einen Seite ist das Schade, weil gerade jetzt wieder viel los ist in der Küche und ich noch mehr Leute kennen gelernt habe. Auf der anderen freu ich mich auch wieder auf die Pfalz und Baden! ;)

Nach einer Pause gibt es heute mal wieder einen Artikel. Und zwar in Zusammenhang mit meinem Praktikum. Ich arbeite ja für Sonion in Dänemark, allerdings durfte ich nun für einige Zeit bei Klöckner DESMA in Achim bei Bremen im Auftrag von Sonion arbeiten, wie ich schon im vorletzten Artikel erwähnt habe. Ziel war es dabei mit der 2K Spritzgussmaschine die von mir ausgesuchten Materialien zu testen, Erfahrung mit der Maschine zu sammeln und letztendlich einige 2K Teile zu fertigen. Ich kann schon mal sagen, all das habe ich erfolgreich abgeschlossen. Auch wenn die Maschine manchmal rumgezickt hat. Aber den Kampf Mensch gegen Maschine konnte ich schließlich für mich entscheiden. ;)

Bei DESMA zu arbeiten war sehr interessant und sehr lehrreich für mich. Ich hab vieles rund um den Mikrospritzguss gelernt. Das Umfeld war auch sehr gut, alle Leute waren sehr nett. Allen voran hat mir Björn, der Leiter des Technikums viel geholfen. Dann waren auch Wolfgang, ein Kollege von Björn, und Adrian, auch Student aus Bremen, sehr nett und es hat mich gefreut mit ihnen zu arbeiten. Ich war zwar kaum im Büro, sondern mehr an der Maschine tätig, aber wir haben die Pausen regelmäßig zusammen verbracht. Jan, ein Auszubildender bei DESMA, hat mir auch kräftig unter die Arme gegriffen. War auch jeden Fall sehr schön, all diese Leute kennen zu lernen. :)

Ich hab aber nicht nur gearbeitet, sondern die Zeit auch genutzt und mir Bremen angeschaut. Und ich muss sagen, es hat mir gefallen, es ist eine sehr schöne Stadt. Die Altstadt kann mit einigen ansehnlichen Gebäuden aufwarten und bei bestem Wetter hat es Spaß gemacht bei gemütlicher Atmosphäre wie in Freiburg durch die Stadt zu laufen. Neben der Altstadt gibt es noch die sogenannte Schlachte, eine Straße an der Weser, in der sich Restaurants und Biergärten aneinanderreihen. Nicht ganz in der Innenstadt liegt das Stadtwerder, zu dem ich auch hin bin. Das Stadtwerder ist eine kleine, langezogene, relativ grüne Insel in Bremen in der Weser gelegen. Ja, daher auch der Name Werder Bremen, das Weserstadion liegt nur unweit des Stadtwerders auch an der Weser. Ansonsten gibt es in der Innenstadt als Sehenswürdigkeiten einige alte, mittelalterlich anmutende Gebäude, wie der St. Petri Dom, das alte und neue Rathaus, das Haus der Handelskammer und mehr. Dazu kommen noch Parks wie der Wall, wo es ruhig und entspannt zugeht. Macht alles einen schönen Eindruck, ich war wirklich sehr positiv überrascht. :)

Und Höhepunkt waren natürlich die berühmten Bremer Stadtmusikanten, die habe ich auch gefunden und “Hallo” gesagt. ;) Davon gibt’s die Originalausgabe und eine künstlerische Variante. Das letzte Bild ist übrigens nicht Bremen, sondern die Skyline von Frankfurt am Main, die ich auf der Heimfahrt bestaunen konnte. Ich bin nämlich auch ein paar Tage daheim. ;)

http://de.wikipedia.org/wiki/Bremen

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Insel Møn

So nach trockenen Artikeln zuletzt gibt es heute mal wieder ein paar Bilder zum Anschauen. Und zwar bin ich bei gutem Wetter gestern nach Møn gefahren. Møn ist eine Insel im Südosten von Dänemark, nicht allzu weit von der Hauptstadt gelegen. Die Insel ist beliebtes Touristen- und Urlauberziel, denn sie bietet ein paar Sehenswürdigkeiten, nette Strände und eine Vielzahl an Ferienhäusern. Um zur Insel zu gelangen braucht es keine Fähre, denn sie ist bequem mit dem Auto über eine größere Brücke zu erreichen. Auf der Insel soll es auch ein paar Tier und Pflanzenarten geben, die selten sind. So habe ich komische haarige Pflanzen gefunden, die ich so noch nie gesehen habe und Ähnlichkeit mit einem filigranen Staubwedel hatten. :)

Dort angekommen war der erste Stopp Stege, Hauptort der Insel. Allzu viel gab’s dort allerdings nicht zu sehen. Ein bisschen Zeit haben wir am Wasser totgeschlagen. ;) Dann wurde noch ein Stadtfest veranstaltet, sodass ein paar Straßen für den Autoverkehr gesperrt waren und man so schön durch’s kleine Stadtzentrum laufen konnte. Es gab ein paar Stände, Musik, viele Läden hatten offen, ‘ne Hüpfburg und ein großes Zelt mit einer riesigen LEGO-Stadt. :)

Nach ein bisschen Beine vertreten ging’s dann weiter zur Ostküste der Insel. Dort liegt wahrscheinlich die Hauptattraktion der Insel, die weißen Kreideklippen “Møns Klint”, so wie sie auch auf Rügen zu finden sind. Deshalb spricht man auch von Schwesterinseln, wobei die Klippen auf Møn deutlich höher sind. Wir sind dort ein wenig rumgelaufen, auch zum Strand runter, haben uns aber vom ganzen Trubel um das Geocenter Møns Klint ferngehalten. Dort ist der Hauptparkplatz zu finden und auch ein kleines Museum zur Entstehung der Klippen, sowie ein Café. Daneben gibt es aber auch noch ein paar kleinere Parkplätze entlang des Klippenbereichs, der aus 11 km Klippen und Waldgebiet besteht. Das hat Heimatgefühle aufkommen lassen, denn da kommt man sich gleich wieder etwas wie im Pfälzer Wald vor. :) Die Klippen stellen mit einer Höhe von bis zu 145 m auch gleichzeitig einen der höchsten Punkte in Dänemark vor, muss man sich mal vorstellen. ;)

Am Abend gab’s dann noch zum Ausklang ein kleines Picknick, das richtig lecker und entspannt war.

http://de.wikipedia.org/wiki/Møn

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Jaja, die Zeit vergeht verdammt schnell. Die Wochen drei und vier bei Sonion sind schon vorbei. Ich kann sagen, dass auch diese beiden Wochen sehr interessant waren.

Was hab ich gemacht? Gearbeitet natürlich. ;-)

Die Materialauswahl war noch nicht beendet, daher hatte ich damit noch anfangs der dritten Woche zu tun. Aber im Laufe der Woche konnte ich mich dann festlegen und. Nun bin ich auf die Materialien gespannt und darauf, wie der Mikrospritzguss mit ihnen laufen wird. Denn wir sind nicht sicher, ob der Spritzguss überhaupt funktionieren wird. Naja, probieren geht ja bekanntlich über studieren. Auf jeden Fall werden wir unser bestes geben und versuche die richtigen Prozessparameter herausfinden. Diese Woche konnte ich mich dann noch um einen Materialtrockner kümmern. Nach einigem Suchen konnte ich einen in passender Größe auftreiben. :-)

Diese Woche war etwas ruhiger. Ich hab nicht so sehr viel zu tun, musste mich mal um das Material kümmern, das aus unserem Lager verwendet wird. Aber dazu hab ich nur etwas mit Hanne aus der Lagerverwaltung gesprochen und ihr gesagt, was ich haben will, und sie hat alles auf den Weg gebracht. Ansonsten lese ich viel, da der Spritzguss bald los geht und ich gut vorbereitet sein will. Es bietet sich eine gute Gelegenheit sich alles von Grund auf über den Spritzgussvorgang anzuschauen. Außerdem kann ich auch einigen der Leute bei Sonion mal über die Schulter schauen und sehen, was die so den ganzen Tag machen. Und ich habe meine geänderten Formen aus der Werkstatt bekommen. Jetzt kann’s bald losgehen. ;-)

Der Spritzguss wird in Kooperation mit der Firma DESMA durchgeführt. Die Firma ist eigentlich ein Hersteller für Spritzgussmaschinen für Schuhsohlen. Wir wollen ja aber keine Schuhe, sondern Hörgeräte herstellen. Klöckner DESMA hat aber auch eine einzigartige Mikrospritzgussmaschine entwickelt und genau auf der werden wir den Spritzguss durchführen. Ich weiß wie die Maschine aussieht und hab auch einiges darüber gelesen. Ich bin trotzdem darauf total gespannt, d.h. dann nämlich Erfahrung sammeln mit der Maschine und die haben nicht so viele. Außerdem ist sie relativ neu und mich interessiert, wie das Teil in real aussieht und was es so kann. Und um noch ein bisschen Werbung für DESMA zu machen und euch einen Eindruck zu geben, gibt’s unten den Link. :-)

Das Essen in der Kantine ist immer noch hervorragend. Es gab jetzt schon Fischfilet, hausgemachte Pizza, Tartes, Kalbssteak, Hühnchen,… um ein paar Höhepunkte zu nennen. Alles ziemlich lecker. :-D

Dass es oft Eis usw. gibt, hab ich euch ja letztes Mal schon erzählt. Das hat auch seinen Grund, nämlich eine Tradtion (zu mindest bei Sonion): Wenn jemand in Urlaub geht aus dem Büro, dann muss er am letzten Tag, an dem er noch da ist, etwas für die anderen mitbringen. Und nicht anders als in Deutschland ist im Moment natürlich große Urlaubszeit. Das hat dazu geführt, dass wir in 4 Wochen nun 7x Eis und 2x Kuchen genießen konnten. Ich finde, sollte man bei uns auch einführen. :-D

Wie dann letztendlich der Spritzguss gelaufen ist, erzähl ich euch ein ander Mal…

http://www.desma-tec.de/de/machines/micro_injection/micro_injection.html

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